TestTest THW-Jugend aus Leonberg gewinnt Bundeswettkampf Bundesjugendlager 2016

THW-Jugend aus Leonberg gewinnt Bundeswettkampf

Die Jugendgruppe aus dem Ortsverband Leonberg (Baden-Württemberg) belegte den 1. Platz.
Bei der Rettung von Personen ist Teamgeist gefragt.
Landesjugendleiter S-H Michael Hye, THW-Landesbeauftragter Dierk Hansen und Staatssekretär Dr. Ole Schröder beim Bundeswettkampf.

Neumünster. Teamgeist, Vertrauen und Ausdauer - darauf kam es beim Bundeswettkampf der THW-Jugend e.V. in Neumünster an. Unter der Schirmherrschaft des Bundesinnenministers Dr. Thomas de Maizière traten am Samstag 15 THW-Jugendteams, die sich auf Landesebene für die Teilnahme qualifiziert hatten, gegeneinander an. Der Bundeswettkampf ist traditionell Höhepunkt des Bundesjugendlagers der THW-Jugend e.V. Auf dem Gelände der Gemeinschaftsschule Brachenfeld in Neumünster traten die Landessieger aus 15 Bundesländern gegeneinander an, um den Bundessieger zu ermitteln.

Für die Mädchen und Jungen im Alter zwischen zehn und 17 Jahren bedeutete es, innerhalb von zwei Stunden verschiedene Aufgaben aus dem breiten Einsatzspektrum des THW zu bewältigen. Das Rahmenszenario bildete ein fiktiver Auslandseinsatz, infolgedessen die Wettkampfmannschaften Personen retten und ein Camp errichten mussten. Vom Erkunden der Schadensstelle über die Herstellung der Stromversorgung per Notstromaggregat bis hin zu Holzbearbeitungen für den Bau von Rettungskonstruktionen waren insgesamt zwölf Aufgaben zu bewältigen.

"Ich bin stolz auf die hervorragende Leistung unserer Junghelferinnen und Junghelfer", sagt Ingo Henke, Bundesjugendleiter der THW-Jugend e.V. "Die Gruppen haben gezeigt, dass sie mit Teamgeist und viel Geschick unglaubliche Leistungen erbringen können".

Begleitet vom Jubel der "Schlachtenbummler" des Bundesjugendlagers der THW-Jugend e.V. setzte sich die THW-Jugendgruppe aus Leonberg (Baden-Württemberg) durch.

Schleswig-Holstein wurde von der Jugendgruppe aus Norderstedt vertreten, die als jüngste Teilnehmergruppe des Wettbewerbs einen sehr guten 12. Platz belegte.

Für THW-Präsident Albrecht Broemme beweist der Bundeswettkampf eine gelungene Jugendarbeit: "Das THW lebt vom ehrenamtlichen Engagement. Der Wettkampf hat gezeigt, wie viel Potential in der Jugend des THW steckt. Diese Leistungen sind zugleich ein großes Kompliment für die Nachwuchsarbeit im THW."

In Vorbereitung auf den Wettkampf haben sich die Teilnehmergruppen auf spielerische Weise alle notwendigen Fähigkeiten und Kompetenzen angeeignet, die sie dann auch für ihre spätere Arbeit im THW benötigen.

Die Platzierungen im Einzelnen:

Platz, Jugendgruppe/OV, Bundesland

1. Leonberg, Baden-Württemberg
2. Freisen, Saarland
3. Hamburg, Hamburg
4. Karlstadt, Bayern
5. Lengerich, Nordrhein-Westfalen
6. Kamenz, Sachsen
7. Quedlinburg, Sachsen-Anhalt
8. Bassum, Niedersachsen
9. Frankfurt (Oder), Brandenburg
10. Homberg/Efze, Hessen
11. Rudolstadt, Thüringen
12. Norderstedt, Schleswig-Holstein
13. Ludwigshafen, Rheinland-Pfalz
14. Berlin-Spandau, Berlin
15. Bergen auf Rügen, Mecklenburg-Vorpommern